Napredak’s 16. Sommerakademie erfolgreich abgeschlossen – mit der bisher höchsten TeilnehmerInnenzahl

Napredak’s „Fra Ivan Franjo Jukić“ Fonds des KKV NAPREDAK Austria aus Wien und der Zweigstelle Tirol hat seine bisher meist besuchte Sommerakademie für StudentInnen aus der alten Heimat abgehalten. 43 StudentInnen unterschiedlicher Studienrichtungen und auch einige ältere GymnasiastInnen aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien (Vojvodina) absolvierten im Zeitraum 3.-23.8.2014 ein umfassendes und vielfältiges Akademie-Programm. Insgesamt besuchten 450 TeilnehmerInnen diese Reihe der Sommerakademie.
Hura zasluzili smo svjedodzbe

Unterkunft und Unterricht

Die TeilnehmerInnen wurden vom Napredak- und Fonds „Jukić“ Vorstand empfangen und im ÖJAB-Haus „NÖ1“, in dem die Sommerakademie zum 13. Mal in Folge abgehalten wurde, mit voller Verpflegung untergebracht. In drei Leistungsgruppen unterteilten erhielten die StudentInnen täglich (Montag-Samstag) vormittags 4 Stunden Deutschunterricht.
Die Sommerakademie ist, um es mit den Worten des Präsidenten des Fonds „Jukić“ Prof. Filip Zloušić zu sagen, „ein Angebot für zukünftige Akademiker, sodass sie die deutsche Sprache umso besser lernen, Wien und Österreich gut kennenlernen und umso mehr Wissen und Informationen sammeln um all dies für ihren Bildungsweg und ihre Karriere für ein besseres Leben nutzen können.“

Vielfältiges Nachmittags- und Abendprogramm

Wien’s Sehenswürdigkeiten
Um die Schönheit Wien’s zu erfahren besuchten die TeilnehmerInnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hier eine kurze Aufzählung: mehrstündige Führung im KHM durch Dr. Anton Nadj, Besuch des NHM und TMW, Führung durch die Altstadt mit dem Buchautor Josip Seršić („Kroatisches Wien“) und im HGM mit der besonderen Ausstellung zum 1. WK, Grand Tour im Schloss Schönbrunn, Stephansdom- und Katakombenführung, Autobusführung „Modernes Wien“ bis hin zum Kahlenberg und einem obligatorischen Heurigenbesuch am Cobenzl, die Ausstellung „Experiment Metropola“ des Wien Museums, Galaabend im Kursalon (Stadtpark) und der Besuch des Konzerts Salonorchesters „Alt Wien“, dieses ist seit Jahren ein Geschenk von Herrn Josip Šušnjara an die TeilnehmerInnen.
Ispred Parlamenta
Eine besondere Bereicherung war eintägiger Ausflug in die Wachau, UNESCO Weltkulturerbe, mit Besichtigung der Klöster in Klosterneuburg (900 jähriges Bestehen), Göttweig und Melk.
Gesellschaftspolitisches Wien und Österreich
Um ein Gefühl und eine Vorstellung für das politische System in Wien und Österreich zu bekommen besuchten die AkademieteilnehmerInnen das Parlament. Franz Joseph Huainigg, Nationalratsabgeordneter der ÖVP, gewährte durch ein persönliches Gespräch Einblicke in den parlamentarischen Alltag. Das Gespräch hinterließ bei allen TeilnehmerInnen einen bleibenden Eindruck, da der Redner trotz seiner körperlichen Einschränkungen mit vollem Elan und Humor von seinen Aufgabenbereichen als Behindertensprecher und Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit, berichtete.
Die Architektur des Wiener Rathauses beeindruckte die StudentInnen sehr.
Wirtschaft in Wien und Österreich
Durch Besichtigungen unterschiedlicher, erfolgreicher österreichischer Unternehmen hatten die AkademieteilnehmerInnen die seltene Gelegenheit einen Einblick in das Wirtschaftsleben Österreichs zu gewinnen.
U Strabag-ovoj lozi umjetnosti
Bereits am ersten Tag besuchten sie die Zentrale der ERSTE Group Bank. Innerhalb von drei Stunden lauschten sie den Vorträgen zu den Themen „Strategie der ERSTE Group“ (Mag. Franz-Nikolaus Hörmann, Head of strategic initiatives), „Die Arbeit der ERSTE Stiftung“ (Mag. Alexandra Rosetti-Dobslaw, Kommunikation der ERSTE Stiftung), „Produktentwicklungsprozess und Innovationsmanagement im Zeitalter der Digitalisierung“ (Mag. Edit Kifer, ERSTE Hub), „Das wirtschaftliche und demographische Umfeld der ERSTE Group“ (Mag. Bernadette POVAZSAI-RÖMHILD, research & knowledge center). Die zahlreichen Fragen an die Vortragenden zeigten das rege Interesse der TeilnehmerInnen. Das Herz des ganzen Programms ist Frau Gerda Beck zuständig für CEE Projekte.
Das Unternehmen HERZ Armaturen stellt sich und seine Produkte aus dem Bereich der Heizungstechnik vor. Die Besichtigung der Maschinen und insbesondere das Gießen eines Heizventils (welches zugleich als Souvenir diente) fanden großen Anklang bei den TeilnehmerInnen.
Jedna grupna na terasi hotela
Der Company Day bei einer der größten Bauunternehmen Europas, der Strabag SE, wurde von Mag. Herbert Krutina, Geschäftsführer für den Hochbau der für den Raum Südosteuropa und Teile Russlands zuständig ist, geleitet. Nebst der Erläuterung der Konzernstruktur wurde anhand des Hafens Gaženica in Zadar der Aufbau eines großen und anspruchsvollen Projektes berichtet. Natürlich bestand die Möglichkeit zum Gespräch und zur Vorstellung für jene die Karriere bei Strabag anstreben. Interessant ist, dass dieses große Unternehmen auch junge Künstler unterstützt (Strabag Art Award) und im Gebäude viele Kunstwerke ausstellt. Im 11. Stockwerk befindet sich die Art Lounge in der besondere Ausstellungen besichtigt werden können, neben einem wunderschönen Blick über Wien.
Zur Abrundung besuchten die AkademieteilnehmerInnen die Wirtschaftskammer Wien und wurden von Mag. Helmut Mondschein über die Arbeit der WK aufgeklärt. Neben anderen Goodies erhielten sie ein kleines Business English Wörterbuch.
Um die Sozialpartnerschaft komplett zu machen stellte Patrick Bauer, Generalsekretär der FCGJ, das gut ausgebaute gewerkschaftliche System in Österreich vor. Darüber hinaus wurde für die StudentInnen ein lustiger Grillabend an der Alten Donau veranstaltet, trotz Regen spielte die Tamburizza bis in die späten Stunden.
Auch abends gab es einige Veranstaltungen, wie beispielsweise der „Diplomatische Abend“. Dieses Mal beehrten uns der Gesandte der Botschaft von Bosnien und Herzegowina Prof. Dr. Mile Sadžak und der Gesandte der Botschaft von Kroatien Mag. Silvio Kus.
Zastupnik Huainigg dobiva potkovano jaje
Die Podiumsdiskussion „Studium, Leben, Napredak“ mit Prof. Dr. Helmut Karner und Prof. Dr. Anis Bajrektarević dauerte bis spät in die Nacht, da das Interesse der TeilnehmerInnen und das Engagement der Vortragenden so hoch war.
Ein Abend galt dem Thema KKV Napredak, welcher mit einem Dokumentarfilm eingeleitet wurde. Dieser hat die StudentInnen überrascht und begeistert. Aus den anonymen Fragebögen ergab sich, dass das Interesse an der Arbeit vom KKV Napredak deutlich gestiegen ist. Wir hoffen, dass sich dieses Interesse in der Heimat fortsetzt.
Trotz all dieser umfassenden Programmpunkte kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Es gab genügend Zeit für private Spaziergänge, Gedanken- und Erfahrungsaustausch, Shopping etc. Es fehlte auch nicht am gegenseitigen Kennenlernen und Festen. Am „Jugendfest“ wurde bewiesen, dass 2 Tamburizza (in den Händen von Ivan und Eugen Kutleša) mehr Spaß bieten können als ein DJ.
„Während dieses dreiwöchigen Aufenthalts in Wien, geprägt von Lernen, Kennenlernen und Spaß, kam es zu einer sichtbar großen Veränderung in den jungen Menschen. Bereichert durch Wissen, Informationen, Gedanken, Ansichten und auch durch die getroffenen Entscheidungen für ihr zukünftiges Leben, kehrten sie verändert in die Heimat zurück. Wir, der KKV Napredak, sind davon überzeugt, dass wir durch den Fortbestand dieser Sommerakademie die Verwirklichung der gesellschaftlichen Ziele, des 1902 gegründeten Vereins erreichen können. Der große Vorteil der Napredak-Familie ist eine Zweigstelle in Österreich zu haben, die es möglich macht die Jungen aufzunehmen und für sie die Tür in die Welt des Wissens, Informationsaustausches und der Erfahrung aufzustoßen. Nur das Wissen und die Offenheit öffnen die Möglichkeit sich der Konkurrenz zu stellen in dieser globalisierten und zusammengerückten Welt“ sind die Worte des Fonds „Jukić Präsidenten Herrn Zloušić.

Sponsoren und Dank

„Die Sommerakademie ist in jeglicher Hinsicht ein großer, komplexer Projekt. Organisatorisch wäre es ohne die Zusammenarbeit von Napredak Zweigstellen aus der alten Heimat und von Betreuern, die vor Ort assistieren und sich um den Alltag kümmern, nicht möglich. Finanziell ist dieses Projekt nur aufgrund von Sponsoren wie dem BMeiA, dem BMBF, der WKO und der WKW, dem Land Niederösterreich, der MA 7, MD-EUI, Novomatic, HERZ Armaturen, ERSTE Group Bank, Fonds „I. Andrić – V. Prelog“, Fonds „Jukić“, Henkel, wie auch Familie Keglević und Familie Kaleb möglich. Einige unterstützen uns bereits seit Jahren und wir möchten an dieser Stelle unseren Dank im Namen vom KKV Napredak und aller AkademieteilnehmerInnen ausdrücken!“ betont Herr Zloušić zufrieden.

Übersetzung und Bearbeitung Mag. Ivana Piff

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